Atelierstipendien 2026/27

Allgemeine Informationen

Die Landis & Gyr Stiftung vergibt Atelierstipendien für Schweizer Kunst- und Kulturschaffende in Budapest, Bukarest, London und Sofia in den folgenden Sparten:

 

  • Literatur/Übersetzung
  • Komposition
  • Kulturkritik/Kurator:innen
  • Theater (Regie, Dramaturgie, Drehbuch)
  • Tanz
  • Visuelle Kunst

Die Atelierstipendien Zug richten sich ausschliesslich an Autor:innen und literarische Übersetzer:innen.

Da die Stiftung nicht über eigene Proberäume für Tanzschaffende verfügt, eigenen sich die Stipendienaufenthalte in dieser Sparte insbesondere für Recherchen. Für die Atelierstandorte Budapest und Sofia können über die Stiftung externe Probelokale dazu gemietet werden. Weitere Informationen siehe weiter unten.

Mit Ausnahme der Atelierstipendien in Budapest und Sofia eignet sich das Atelierprogramm der Landis & Gyr Stiftung aufgrund der baulichen Voraussetzungen der jeweiligen Wohnungen nicht für Aufenthalte mit Kindern/Familie.

Nicht für alle Atelierorte gelten die gleichen Anforderungen und Bestimmungen. Bitte sehen Sie sich dazu unten die genauen Beschreibungen der jeweiligen Orte an.

Wer kann sich bewerben

Die jährliche Stipendienausschreibung richtet sich an Schweizer Kunst- und Kulturschaffende oder anderer Nationalitäten, welche bei der Bewerbungseingabe offiziell in der Schweiz Wohnsitz haben. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine herausragende Leistung in einer der ausgeschriebenen Sparten. Die Atelierstipendien sind nicht für am Anfang ihrer Karriere stehende Kunstschaffende gedacht. Es besteht keine Altersgrenze.

 

Ein bereits einmal erhaltenes Landis & Gyr Stipendium (Atelier-, Reise- und Werkstipendien) muss mindestens drei Jahre zurückliegen. Es gilt das Datum des Schlussberichts. Drei Mal abgelehnte Bewerber:innen können sich nach einer Frist von drei Jahren erneut bewerben. Es gilt das Datum des letzten Eingabetermins.

Nicht berücksichtigt werden

  • Aufenthalte in anderen Atelierprogrammen, z.B. Istituto Svizzero in Rom

  • Finanzierung nichtstiftungseigener Atelierprogramme

Bewerbungsunterlagen

Bewerbungen können in deutscher, französischer, italienischer und englischer Sprache eingereicht werden. Jedes Dossier muss folgende drei Dokumente (PDF-Format, max. 3 MB) enthalten:

  • Motivationsschreiben/Begründung der Bewerbung
  • Dokumentation/Portfolio des künstlerischen Werdegangs und Tätigkeiten inkl. Lebenslauf (bitte listen Sie hier ebenfalls alle bisher erhaltenen Stipendien und Auszeichnungen oder frühere Residenzen auf. Allfällige Links sind als Hyperlinks im Dokument anzugeben)
  • Vorhaben/geplante Tätigkeit während des Atelieraufenthaltes

Beurteilt wird

  • Künstlerische Professionalität und künstlerischer Leistungsausweis

  • Dringlichkeit und Motivation: die geplante künstlerische Tätigkeit, der persönliche und künstlerische Bezug zu den jeweiligen Atelierorten sowie der Mehrwert des Aufenthalts für das weitere künstlerische Schaffen
  • Qualität des Vorhabens und dessen Entwicklungspotenzial

Bewerbungsmodalitäten und Termine                                                                                                         

Bewerbungen werden ausschliesslich online über unsere Antragsplattform angenommen. Physische Unterlagen werden weder berücksichtig noch retourniert.

 

Interessent:innen können sich über die Bewerbungsplattform ausschliesslich für einen Ort unter Angabe des geeigneten Zeitraums (inkl. zweite Priorität) bewerben.

Das Bewerbungsfenster für die Atelierstipendien 2026/27 öffnet am 1. Dezember 2024. Bewerbungsfrist: Freitag, 31. Januar 2025.

Die Jurierungen durch den Stiftungsrat der Landis & Gyr Stiftung und unabhängige Expert:innen der jeweiligen Sparten finden im März 2025 statt. Die definitive Zusage wird den erfolgreichen Bewerber:innen bis spätestens Ende Mai 2025 mitgeteilt. Bewerber:innen, welche nicht in die engere Auswahl kommen, werden bis Anfang April 2025 schriftlich an die in der Bewerbung angegebene Adresse informiert.

Vorsorgebeiträge

Die Landis & Gyr Stiftung setzt sich für die soziale Absicherung von Kulturschaffenden ein; für alle gesprochenen Atelier-, Reise- und Werkstipendien ab CHF 10’000 werden verbindliche Vorsorgebeiträge abgezogen. Eine Auszahlung des Stipendiums findet erst mit Nachweis eines entsprechenden Kontos statt. Weitere Informationen.

 

Atelierstandort London

Die Landis & Gyr Stiftung verfügt über fünf kleine 2-Zimmer-Häuser, ein grosszügiges Atelier für visuelle Künstler:innen sowie einen akustisch isolierten Arbeitsraum für Komponist:innen an der Smithy Street in Whitechapel/Stepney (East London) und vergibt drei- oder sechsmonatige Stipendien an Einzelpersonen sowie Künstler:innen-Duos. Bitte beachten Sie, dass der Raum in den kleinen Häusern begrenzt ist.

Im Jahr 2025/2026 stehen folgende Zeiträume zur Verfügung:

  • August bis Oktober 2025 (3 Monate)
  • Februar bis April 2026 (3 Monate)
  • Mai bis Juli 2026 (3 Monate)
  • Februar bis Juli 2026 (6 Monate)

Das Atelierstipendium London beinhaltet die kostenlose Benützung eines stiftungseigenen Hauses. Zudem erhalten die Stipendiat:innen einen monatlichen Lebenskostenbeitrag von CHF 3'300. Für die Organisation der Reise und deren Kosten sind die Stipendiat:innen selbst verantwortlich.

Ansprechperson Atelierprogramm London: Stephanie Heller, stephanie.heller@lg-stiftung.ch, 041 725 23 50 (Montag, Dienstag und Donnerstag)

 

Atelierstandort Bukarest

Die Landis & Gyr Stiftung vergibt für das Jahr 2025 ein- bis viermonatige Atelierstipendien an Einzelpersonen sowie Künstler:innen-Duos in Bukarest. Im Gegensatz zu den institutionell unabhängigen Atelierunterkünften in London, Budapest und Zug ist die Atelierunterkunft in Bukarest organisatorisch mit dem New Europe College Bukarest (NEC Bukarest) verbunden. Die Stiftung verfügt über eine Atelierwohnung im Institutsgebäude an der Strada Plantelor im Zentrum der Stadt. Die Liegenschaft beherbergt die Räumlichkeiten des New Europe College NEC und dessen internationale Fellows.

Für eine Bewerbung sind gute Englischkenntnisse und Interesse an der Region erforderlich. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, am Institutsleben des NEC teilzunehmen und sich mit den internationalen Fellows aus den Sozial- und Geisteswissenschaften in wöchentlich stattfindenden Seminaren auszutauschen. Weitere Informationen zum Institut und dessen Tätigkeiten.

Das Atelierstipendium am Standort Bukarest beinhaltet die kostenlose Benützung der stiftungseigenen Wohnung. Zudem erhalten die Stipendiat:innen einen monatlichen Lebenskostenbeitrag von CHF 3'300. Für die Organisation der Reise und deren Kosten sind die Stipendiat:innen selbst verantwortlich.

Ansprechperson Atelierprogramm Bukarest: Anna Wälli, anna.waelli@lg-stiftung.ch, 041 725 23 58 (Dienstag, Mittwoch und Donnerstag)

 

Atelierstandort Budapest

Die Landis & Gyr Stiftung vergibt für das Jahr 2025 ein- bis viermonatige Atelierstipendien an Einzelpersonen sowie Künstler:innen-Duos in Budapest. Die Stiftung verfügt über eine zweistöckige Atelierwohnung im Raoul Wallenberg Gästehaus in Budapest im historischen Burgviertel im Zentrum der Stadt.

Für eine Bewerbung sind gute Englischkenntnisse und Interesse an der Region erforderlich. Am Atelierstandort Budapest können über die Stiftung externe Probelokale oder Künstlerateliers beim Art Quarter Budapest dazu gemietet werden. Bitte führen Sie entsprechende Anforderungen in ihrer Stipendienbewerbung an. Die Stiftung bemüht sich, Ihren Wünschen entgegen zu kommen.

Das Atelierstipendium am Standort Budapest beinhaltet die kostenlose Benützung der Wohnung im Raoul Wallenberg Gästehaus. Zudem erhalten die Stipendiat:innen einen monatlichen Lebenskostenbeitrag von CHF 3'300. Für die Organisation der Reise und deren Kosten sind die Stipendiat:innen selbst verantwortlich.

Die Wohnmöglichkeiten am Atelierstandort Budapest eignen sich für einen Aufenthalt mit Kindern, resp. kleiner Familien. Die Stiftung bietet Eltern im Sinne der Vereinbarkeit von Beruf und Familie die Möglichkeit zur Beantragung einer finanziellen Unterstützung von bis zu CHF 1'000 pro Monat als Beitrag an die Kinderbetreuung und/oder Reisekosten der Kinder an. Ein entsprechendes Bedürfnis muss bereits in den Bewerbungsunterlagen kommuniziert werden und mittels Kostenaufstellung ersichtlich sein. Es empfiehlt sich, vor Einreichen der Unterlagen Kontakt mit der Stiftung aufzunehmen. Die Organisation der Kinderbetreuung bleibt vollständig den Stipendiat:innen überlassen. Die Landis & Gyr Stiftung und die Atelierkoordinator:innen vor Ort übernehmen hierbei keine Verantwortung.

Ansprechperson Atelierprogramm Budapest: Anna Wälli, anna.waelli@lg-stiftung.ch, 041 725 23 58 (Dienstag, Mittwoch und Donnerstag)

 

Atelierstandort Sofia

Die Landis & Gyr Stiftung vergibt ein- bis viermonatige Atelierstipendien an Einzelpersonen sowie Künstler:innen-Duos in Sofia. Im Gegensatz zu den institutionell unabhängigen Atelierunterkünften in London, Budapest und Zug sind die Atelierunterkünfte in Sofia organisatorisch mit dem Institute for Advanced Study (Center for Advanced Study CAS Sofia) verbunden.

Für eine Bewerbung sind gute Englischkenntnisse und Interesse an der Region erforderlich. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, am Institutsleben des CAS teilzunehmen und sich mit den internationalen CAS Fellows aus den Sozial- und Geisteswissenschaften in wöchentlich stattfindenden Seminaren auszutauschen. Weitere Informationen zum Institut und dessen Tätigkeiten.

Für den Atelierstandort Sofia kann die Stiftung Kontakt zu Anbieter:innen externer Probelokale oder Künstlerateliers herstellen und diese dazu mieten. Bitte führen Sie entsprechende Anforderungen in ihrer Stipendienbewerbung an. Die Stiftung bemüht sich, Ihren Wünschen entgegenzukommen.

Das Atelierstipendium am Standort Sofia beinhaltet die kostenlose Benützung einer Wohnung. Zudem erhalten die Stipendiat:innen einen monatlichen Lebenskostenbeitrag von CHF 3'300. Für die Organisation der Reise und deren Kosten sind die Stipendiat:innen selbst verantwortlich.

Die Wohnmöglichkeiten am Atelierstandort Sofia eignen sich für einen Aufenthalt mit Kindern. Die Stiftung bietet Eltern im Sinne der Vereinbarkeit von Beruf und Familie die Möglichkeit zur Beantragung einer finanziellen Unterstützung von bis zu CHF 1'000 pro Monat als Beitrag an die Kinderbetreuung und/oder Reisekosten der Kinder an. Ein entsprechendes Bedürfnis muss bereits in den Bewerbungsunterlagen kommuniziert werden und mittels Kostenaufstellung ersichtlich sein. Es empfiehlt sich, vor Einreichen der Unterlagen Kontakt mit der Stiftung aufzunehmen. Die Organisation der Kinderbetreuung bleibt vollständig den Stipendiat:innen überlassen. Die Landis & Gyr Stiftung und die Atelierkoordinator:innen vor Ort übernehmen hierbei keine Verantwortung.

Ansprechperson Atelierprogramm Sofia: Anna Wälli, anna.waelli@lg-stiftung.ch, 041 725 23 58 (Dienstag, Mittwoch und Donnerstag)

 

Atelierstandort Zug

Die Landis & Gyr Stiftung betreibt im Annexbau des ehemaligen Klosters Maria Opferung in Zug ein Atelierhaus mit drei Atelierwohnungen und einem Wohnstudio. Die drei grösseren Atelierwohnungen stehen ostmittel- und südosteuropäischen Schriftsteller:innen und Übersetzer:innen zur Verfügung, welche von der Stiftung auf Berufung eingeladen werden.

Die jährlich ausgeschriebenen ein- bis dreimonatigen Atelierstipendien Zug richten sich ausschliesslich an Schweizer Autor:innen und literarische Übersetzer:innen. Für die Aufenthalte vorgesehen ist das kleine Wohnstudio.

Gute Kenntnisse in Deutsch oder Englisch und idealerweise Interesse an den benachbarten Stipendiat:innen aus Ostmittel-/Südosteuropa sind erforderlich. Die Unterkünfte in Zug bieten ruhige Arbeits- und Wohnmöglichkeiten.

Das Atelierstipendium am Standort Zug beinhaltet die kostenlose Benützung einer Wohnung. Zudem erhalten die Stipendiat:innen einen monatlichen Lebenskostenbeitrag von CHF 3'300. Für die Organisation der Reise und deren Kosten sind die Stipendiat:innen selbst verantwortlich.

Ansprechperson Atelierprogramm Zug: Anna Wälli, anna.waelli@lg-stiftung.ch, 041 725 23 58 (Dienstag, Mittwoch und Donnerstag)

 

Das Bewerbungsfenster öffnet am 1. Dezember 2024.
Bewerbungsfrist: Freitag, 31. Januar 2025. 

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