Die Landis & Gyr Stiftung (vormals Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr) wurde 1971 anlässlich des 75-jährigen Bestehens des früheren Konzerns Landis & Gyr AG Zug gegründet. In den ersten Jahren vorwiegend in Zug und der übrigen Zentralschweiz tätig, erstreckten sich ihre Aktivitäten bald auf die nationale Ebene, und zwar durch Förderung von kulturellen, wissenschaftlichen und gemeinnützigen Projekten. Die ursprünglich regional und national tätige Vergabestiftung hat heute mit ihren eigenen Förderschwerpunkten ein europäisches Profil.

Zu diesen Förderschwerpunkten gehört ein ausgedehntes Atelierprogramm. So werden seit 1987 Atelierstipendien in London und seit 2000 auch in Berlin, Budapest, Bukarest und Zug an Kulturschaffende vergeben. Der Atelierstandort Berlin wird Mitte 2013 aufgehoben.

Als weiteren Schwerpunkt fördert die Stiftung - zusammen mit zahlreichen privaten und öffentlichen europäischen Geldgebern - den wissenschaftlichen Austausch mit Osteuropa, insbesondere in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Dadurch soll die Annäherung zwischen Ost und West gezielt unterstützt werden. Die ‹Institutes for Advanced Study› in Budapest (bis 2011), Bukarest und Sofia spielen im wissenschaftlichen Leben dieser Länder inzwischen eine wichtige Rolle und tragen wesentlich zum innereuropäischen Austausch bei.

Der Stiftungsrat besteht aus 7 Mitgliedern und einer Expertengruppe.